WTCC-Weltmeisterschaft: Ungarn (02-04/05/2014)

Neues Terrain für den Citroën C-Elysée WTCC

Die Konkurrenten der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (FIA WTCC) bereiten sich auf zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Rennen in Mitteleuropa vor. Den Auftakt bildet der Hungaroring, eine Woche später folgt der Lauf in der Slowakei. Nach einem von Erfolg gekrönten Saisonstart sieht sich das Citroën Team nun mit Strecken konfrontiert, die sich sehr von denen in Marokko und Frankreich unterscheiden. Nach zwei gewonnenen Rennen führt José-Maria López die Fahrerwertung der Tourenwagen-Weltmeisterschaft mit 85 Punkten an, dicht gefolgt von seinen Teamkollegen Sébastien Loeb (73 Punkte) und Yvan Muller (65 Punkte).

Der enge Zeitplan zu Beginn der Saison lässt den FIA WTCC Teams wenig Zeit zum Durchatmen. Nach dem Circuit Paul Ricard blieben den Mechanikern des Citroën Racing Teams nur drei Tage, um die Schäden an den vom vergangenen Wochenende beanspruchten Fahrzeugen zu beheben. Die drei Citroën C-Elysée WTCC sind bereits auf dem Weg zum dritten Lauf der Weltmeisterschaft nach Ungarn.

„Dies ist die Gelegenheit für uns, eine erste Bilanz zu ziehen“, erklärt Yves Matton, Direktor von Citroën Racing. „Der Dreifachtriumph in einem Rennen sowie die Doppelsiege in den anderen dreien haben unsere Erwartungen übertroffen. Ich muss sagen, dass sich das Team trotz unerwartet wechselnder Wetterverhältnisse und Streckensituationen sehr schnell auf diese neue Disziplin eingestellt hat. Ebenso zufrieden sind wir mit unseren drei Fahrern, die regelmässig Rennen gewonnen haben. Keiner von ihnen dominierte wirklich seine Teamkollegen, Teamgeist und Zusammenhalt sind intakt. Wir richten unser Augenmerk auf die nun anstehenden Herausforderungen: Strecken, die wir nicht so gut kennen wie unsere Konkurrenten, die ausserdem auch noch schnell besser zu werden scheinen.“

Eines der Highlights der Saison

Der durch den seit 1996 ausgetragenen Formel 1 Grand Prix bekannt gewordene Hungaroring ist seit 2011 ein nicht wegzudenkender Bestandteil der FIA WTCC. Im vergangenen Jahr strömten mehr als 50‘000 Besucher auf die Tribünen, um den Piloten zuzujubeln. Dabei haben sie die Nationalikone Norbert Michelisz besonders in ihr Herz geschlossen. „Ich freue mich sehr auf diesen Lauf, da mir gesagt wurde, die Atmosphäre dort sei einfach unglaublich“, so Sébastien Loeb, der an grosse Zuschauermengen gewöhnt ist. „Zusammen mit Argentinien wird das Rennen in Ungarn voraussichtlich das mit den meisten Zuschauern sein; das motiviert mich zusätzlich“, ergänzt José-Maria López.

Auch für Yvan Muller ist der Hungaroring besonders inspirierend. Bei seinen bisherigen drei Einsätzen auf der 4381 Meter langen staubigen und holprigen Asphaltstrecke holte der Elsässer immer die Pole Position, bevor er den ersten Lauf gewann. 2011 gelang ihm sogar das beeindruckende Kunststück, beide Rennen für sich zu entscheiden.

„Ich habe auf diesem Kurs bereits ein wenig Erfahrung gesammelt: bei einem Rennen in der F3000 vor einigen Jahren und im vergangenen Sommer im Citroën C-Elysée WTCC, als das Fahrzeug noch ganz am Anfang seiner Entwicklung stand“, berichtet Sébastien Loeb. „Die Strecke ist recht schmal mit vielen technisch anspruchsvollen Sequenzen. Mir gefällt der Kurs ganz gut, aber ich weiss nicht, ob es viele Überholmöglichkeiten gibt.“

„Ich bin zuletzt 2006 in Budapest in der GP2-Serie gefahren“, erinnert sich José-Maria López. „Es handelt sich um eine kurvenreiche Strecke, die unsere Reifen sehr beanspruchen wird. Wir müssen über das gesamte Wochenende sorgsam mit ihnen umgehen. Das wird der Schlüssel zum Erfolg sein, insbesondere wenn es sehr warm wird.“

Eine Show in Budapest eröffnet das Wochenende

Am Donnerstag, 01. Mai – also am Vorabend des Rennens – nehmen die Citroën Racing Piloten und die C-Elysée WTCC am „Great Run“ teil, einer Roadshow inmitten der ungarischen Hauptstadt. Die Strecke führt entlang beider Seiten der Donau und am berühmten ungarischen Parlamentsgebäude vorbei, sie umfasst also beide Teile der Stadt: Buda und Pest. Eine grosse Zuschauerzahl wird zu diesem Ereignis erwartet, das traditionell ein grandioses Wochenende für Automobilfans einläutet.

Das Programm

Wie an jedem Rennwochenende – mit Ausnahme des Rennens in Moskau – findet das freie Training von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Am Samstag stehen um 9.00 Uhr sowie um 12.00 Uhr zwei weitere Trainingsläufe auf dem Programm, ehe das Qualifying um 14.30 Uhr startet. Die beiden Rennen werden am Sonntagnachmittag kurz hintereinander ausgetragen (13.35 Uhr und 14.35 Uhr).

(Citroen Presse Mitteilung)